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Rein ins Wasser.....und abtauchen

Hausrifftauchen ein wahrhaftiges Erlebnis

Rein in den Anzug, Tauchgerät, Flossen, Tauchbrille anziehen und abtauchen.
Schon schwebt man in Schwärmen bunter Fische über das atemberaubende Riff.
So stellt sich ein Taucher sein Hobby unter besten Voraussetzungen vor.

Der Batzen und das Brötchen
Auf diese Art ist das Tauchen fast nur vom Schiff aus möglich. Doch was tun, wenn der Partner Nichttaucher ist und im Urlaub auf keinen Fall tagelang alleine an Land zurückbleiben will? Die Lösung heisst Hausrifftauchen! Doch wirklich schöne Hausriffe sind eher dünn gesät. Daher gilt die folgend beschriebene Destination als eigentlicher Topspot!

Ausgesprochen exzellente Lage
Bells, Blue Hole, Canyon, 5 Minuten zur linken Seite. Coral Garden, Island und Light House 5 Minuten zur rechten Seite und mitten drinnen ein Hausriff vom feinsten! Das ist möglich im gediegenen Resort Tropitel Dahab Oasis. Die Tauchbasis wird seit November 2006 unter der Leitung von Lagona Divers geführt. Dieses nette Anwesen ist direkt am Strand in das Hotelressort eingegliedert und gut eingerichtet. Klein aber oho, darf man sagen, denn der Tauchbetrieb wird sauber und kompetent geführt. Man fühlt sich hier gleich gut versorgt und das Verweilen auf der Basis ist sehr gemütlich.

Hervorragende Gastlichkeit
Das im Sommer 2004 total neu renovierte **** Hotel offeriert ein sehr gutes und Gastfreundliches Angebot. Die gepflegte Anlage ist umgeben von doppelstöckigen Hotelzimmertrakten, welche im nubischen Baustil gehalten, gemütliche und grosszügige Gästezimmer bietet. Eine gute Infrastruktur und die feine Ägyptische Küche machen den Aufenthalt für Singles und Familien zum erholsamen Erlebnis.

Komfortables Eintauchen
Bis vor kurzem war der Einstieg ins Meer noch sehr unbequem, da man nur über das Riffdach, durch die oft sehr starke Brandung ins Wasser gelangen konnte. Diesem Übel wurde im letzten Jahr mit dem Bau eines Jetty (Steg) abgeholfen. So ist es nun möglich, ohne Verletzungsgefahren oder Riffschädigung in das, so gewaltige Hausriff einzutauchen. Dieser Einstieg wird auch von Schwimmern und Schnorchlern sehr geschätzt.

Gewaltige Artenvielfalt
Nur selten bietet ein Hausriff so viele Möglichkeiten. Wir tauchen nördlich zur linken Seite. Riesige Korallenstöcke verleihen der Unterwasserlandschaft das Aussehen eines Labyrinths und die Korallenvielfalt ist enorm. Dies wiederum ist wohl der Grund für das reiche Fischvorkommen. Der Meeresgrund fällt zügig in die Tiefe und bei etwa 60 Meter nach der Riffkante ins bodenlose ab. Hier wo der Golf von Aquaba am breitesten und mit 1850 Metern am tiefsten ist, kommen dem zur Folge auch hin und wieder die ganz grossen Meeresbewohner in Küstennähe. Daher lohnt sich immer wieder ein Blick ins blaue Tiefenwasser. Adlerrochen, Thunas, Makrelenschwärme oder auch mal wieder ein Hai können gelegentlich gesichtet werden und nicht selten begleiten Schildkröten die Taucher dem Riff entlang.
Der Tauchgang führt zum Canyonplateau, wo Mondsichelbarsche, Igelfische, Oktopusse und viele andere Bewohner des Roten Meeres zu Hause sind. Im
10 Meter- Bereich lassen wir uns in Begleitung grosser Flötenfische in der sanften Strömung zurück zu Einstieg treiben.

Ein Blick in die Kinderstube
Beim nächsten Hausrifftauchgang erkunden wir die rechte, südliche Seite. Wiederum sind wir fasziniert von der gewaltigen Artenvielfalt. Nach einiger Zeit macht der Korallengarten einer Sandfläche platz. Hier können wir die typischen Bodenbewohner wie: Schleimfische mit ihren Partnergarnelen, Plattfische, Sabellen und mehr beobachten. Ein seltener Flügelrossfisch versucht sich im Sand zu verstecken. Allmählich verwandelt sich der Sandboden in einen grünen Seegrasteppich. eine Posidonia – Seegraswiese ( Neptunsgras ) erstreckt sich über eine grosse Fläche dem Riff entlang und verspricht spannende Entdeckungen. Hier ist die Kinderstube des Meeres und viel Kleinstleben ist zu entdecken. Von Seenadeln zu Schnecken gab es viel zu sehen, doch leider nicht die Geisterpfeiffenfische und Seepferdchen, welche hier ebenfalls schon gesehen wurden.
Viel zu schnell ging auch dieser Hausrifftauchgang dem Ende entgegen.
Wie viele Tauchgänge mögen wohl nötig sein, ein so reichhaltiges Hausriff nur annährend kennen zu lernen?
Wer nebst diesem Hausriff auch noch die anderen Topspots der Umgebung betauchen will, wird wohl zum Wiederholungstäter werden.